Lotsendienste: Unterstützung für Familien von Anfang an

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Die Geburt eines Kindes ist ein ganz besonderer Moment, der auch mit neuen Herausforderungen verbunden ist. Genau hier setzen die Lotsendienste an: Sie begleiten Familien bereits rund um die Geburt und helfen dabei, schnell und unkompliziert die passende Unterstützung zu finden.

In einem Gespräch im Klinikum Hanau wurde deutlich, wie wichtig dieses Angebot für Familien ist. Das Land Hessen fördert das Projekt „Babylotsen an Geburtskliniken“ des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Hanau mit über 50.000 Euro (51.169,64 Euro). „Der Start ins Familienleben ist für viele Eltern eine Zeit voller Freude, aber auch voller Fragen. Die Babylotsinnen und Babylotsen sind genau dann da, wenn Familien Orientierung brauchen“, betonte Familienministerin Diana Stolz bei der Übergabe.

Die speziell geschulten Fachkräfte sprechen Eltern direkt in der Geburtsklinik an, hören zu und schauen gemeinsam, ob und welche Unterstützung gebraucht wird. Bei Bedarf vermitteln sie beispielsweise Angebote der Frühen Hilfen, Beratungsstellen oder Familienhebammen. Dabei gilt: Das Angebot steht allen Familien offen – unabhängig davon, ob bereits konkrete Sorgen bestehen. Besonders Familien, die sich in belastenden Lebenssituationen befinden, können von der frühzeitigen Unterstützung profitieren.

Die Lotsendienste sind damit ein wichtiger Teil der Frühen Hilfen in Hessen. Diese richten sich an werdende Eltern und Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren und bieten Unterstützung ganz nach dem individuellen Bedarf – von Beratung und Gesprächen über Kontakte zu anderen Familien bis hin zur Vermittlung weiterer Fachkräfte.

Denn niemand muss alle Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und das Leben mit einem Baby allein beantworten. Frühe Unterstützung kann Familien stärken und dazu beitragen, dass jedes Kind einen guten und sicheren Start ins Leben bekommt.

Mehr Informationen zu den Frühen Hilfen in Hessen finden Sie hier.

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